Der Podcast, bei dem Interviews zu Gesprächen werden
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00:00:07: Große Klasse, dass ihr euch die aktuelle Folge aufs Ohr packt.
00:00:10: Ich bin Axel Metz und jetzt, wo wir mitten in der Zeit des Jahres stecken, wo Naschen ganz groß geschrieben wird, freue ich mich, die Erfinderin eines ganz speziellen Konzerttypes zu sprechen, die Musikerin Christina Rommel.
00:00:22: Du hast dir das Schokoladenkonzert ausgedacht.
00:00:25: Das kann kein Zufall sein, oder?
00:00:27: Ich liebe Schokolade und ich liebe tatsächlich auch, auf der Bühne zu stehen und Musik zu machen und deswegen irgendwann gab es den ersten Schokosong.
00:00:37: Irgendwas habe ich gemerkt, passierte auch beim Publikum und ich bin also nicht der einzige Schokoholic auf dieser Welt.
00:00:42: und ja und dann habe ich gedacht, jetzt daraus noch ein ganzes Konzert machen, das könnte richtig göttlich werden.
00:00:52: und tatsächlich haben wir.
00:00:55: Und der Erfolg eigentlich, das Schokoladenkonzert ist so ungebrochen.
00:01:00: Und wir freuen uns einfach, dass es so viele Schokofans gibt und da wirklich alle Türen auch offen stehen.
00:01:09: Das Verrückte ist, es gibt immer noch genügend Leute, die davon noch gar nichts wissen.
00:01:13: Ich habe vor kurzem auch noch nichts darüber gewusst.
00:01:17: Wie muss man sich denn so ein Schokoladenkonzert mit dir vorstellen?
00:01:22: Ja, also ich bin ja Musikerin, Komponistin, also ich habe einen ganzen Abend der Schokolade gewidmet, habe getextet, komponiert, konzipiert und habe, wir feilen eigentlich seit Jahren genau an dem perfekten Schokoladenkonzert.
00:01:37: Jedes Jahr wird es noch eine Schokosesaison, wird sozusagen noch eine.
00:01:44: Auf unserer Bühne gibt es einen Chocolatier, der mit uns reist.
00:01:47: Tolle Musiker, die mit auf der Bühne stehen.
00:01:52: Man kann wunderbar Musik genießen.
00:01:55: Wir haben eine musikalische Schokoladen-Weltreise geschrieben.
00:02:00: Zwischendurch wird genascht.
00:02:03: Du hast richtiggehend einen Chocolatier mit am Start.
00:02:07: Was macht der während der Show?
00:02:13: Wir haben die Bühnenkulisse, eine große Schokoladenküche und wir als Musiker sind sozusagen zu Gast in seiner Schokoladenküche und da wird natürlich auf Instrumenten gespielt, aber auch auf Instrumenten aus den Kakao-Anbaugebieten.
00:02:30: Und natürlich ist es auch so, dass dann irgendwann auch die ganze Schokoladenküche zum Grufen gebracht wird.
00:02:36: Und die Leute sind begeistert, sie stehen auf den Stühlen am Ende.
00:02:41: Ja, und feiern natürlich die Musik, die Schokolade, den Genuss und eben diese Abwechslung zwischen Informationen.
00:02:48: Also man lernt doch ein bisschen was über Schokolade.
00:02:50: Man darf naschen, man darf aber auch einfach mal die Augen schließen und genießen und der Musik lauschen.
00:02:58: Und ich glaube, das ist so das geheimen Rezept, warum wirklich das Ganze auch so lange schon so wunderbar funktioniert.
00:03:11: Schokolade macht glücklich, das wissen wir?
00:03:13: Ja.
00:03:14: Welche Sorte schokolade macht dich denn am glücklichsten?
00:03:18: Naja, früher hätte ich jetzt sofort gesagt Nougat.
00:03:20: Ich bin ein Nougat-Fan, Nougat-Junkie und ja, es ist aber auch so, dass ich durch unseren Schokoladier ganz, ganz, ganz viele tolle Schokoladen kennengelernt habe und da gibt es wirklich... wirklich verrückte Sachen.
00:03:36: Also er hat wirklich Pralinen richtig, wie wenn du ein Cappuccino trinkst, hast du ja ein bisschen Milchschaum und all das packt er in seine Pralinen.
00:03:44: Du siehst das richtig, wenn du reinweißt und kannst den Milchschaum noch identifizieren.
00:03:50: Aber er hat auch zum Beispiel so verrückte Sachen wie rote Krutze, Vanille oder Vanillemonpralinen oder ja, in wirklich dunkle Schokoladen mit tollen Früchten kombiniert.
00:04:02: Du bist in der Weihnachtszeit in Sachsen, Mark Neukirchen, die der Musikwinkel in Sachsen.
00:04:08: Genau, also wir sind in der Musikhalle in Mark Neukirchen und ich habe tatsächlich erst erfahren, als ich Mark Neukirchen mal gegoogelt habe, was das für eine Musik... Institution ist.
00:04:22: Also das ist ja unglaublich, was da für Instrumentenhersteller sind, wie viel Musik in dieser Stadt lebt.
00:04:28: Und ich bin sehr, sehr gespannt, weil wir natürlich auch gerne immer das Publikum mit einbeziehen, wie musikalisch an diesem Abend unsere Gäste sein werden.
00:04:36: Also ich freue mich auf jeden Fall unglaublich auf die musikale Magnerkirchen und auf Volles Haus und wir haben uns auch ein paar ganz besondere Sachen einfallen lassen.
00:04:46: Dann bist du Ganz kurz vor Weihnachten in der Heimatstadt in Erfurt.
00:04:51: Und dann machst du erst mal Pause.
00:04:53: Und dann ist Weihnachten, ne?
00:04:55: Ah, dann ist Weihnachten, ja.
00:04:57: Also, das wird dieses Jahr, es ist wirklich seit vielen Jahren mal wieder eine große Straffetour.
00:05:04: Und ich will mal sagen, Pandemie sagt zwar jetzt auch keiner mehr gerne, aber das war für uns eine ganz, ganz anstrengende Zeit.
00:05:12: Und diese ganze Ansammlung von Terminen hat sich so wirklich angestaut und wir freuen uns jetzt, dass wir die Energie rauslassen können.
00:05:20: Und Schokolade bringt natürlich auch ganz viele neue Energie.
00:05:23: Und ja, und der einzwanzigste Zwölfte in der Zentralheize in Erfurt ist für uns wirklich dann das nach Hause kommen und Weihnachten spielen.
00:05:33: tatsächlich auch keine Konzerte, sondern sind bei unseren Familien und das tut auch gut.
00:05:38: Das ist so diese, ja, das Durchatmen, bevor es dann auch gleich im neuen Jahr wieder weitergeht.
00:05:46: Und ja, und das brauchen wir auch ganz wichtig.
00:05:49: Was, wie feierst du den Weihnachten?
00:05:52: Wie läuft das bei dir so ab, von Heiligabend bis zum zweiten Weihnachtsfeier
00:05:56: da?
00:05:58: Heiligabend bin ich bei meiner Mutter und das ist das zweite Weihnachten, was wir ohne meinen Papa feiern.
00:06:06: Und durch die Tour ist man natürlich ganz selten in der Heimat und da ist Weihnachten einfach eine wichtige Zeit, vor allem der Familie.
00:06:15: Und Heiligabend gibt es meistens Fisch bei uns tatsächlich, aber jetzt nicht diesen Kapfenblau oder so was, sondern einfach tolle, schöne, ein kleines Fischbuffet und ein bisschen Salate dazu, sodass man überall mal so ein bisschen rumnaschen kann.
00:06:34: Und am ersten Weihnachtsfeiertag gibt's Klöse, Rotkohl und Ente oder Roulade oder irgendwas Leckeres mit viel Soße.
00:06:43: Der Kloß muss schwimmen.
00:06:46: Und am zweiten Weihnachtsfeiertag gibt's, glaub ich, dann maximal noch Reste.
00:06:49: Weil ich glaub, dann sind wir noch satt, satt, satt.
00:06:54: Und ich wünsche mir tatsächlich keine Schokolade zu einachten.
00:06:58: Weil auf Tour können wir wirklich gut genießen.
00:07:01: Und ich freu mich dann einfach mal herzhaft, herzhafter am Start zu sein.
00:07:08: Weihnachtsmusik machst du ja auch?
00:07:11: Ja.
00:07:11: Du hast ja auch ein Weihnachtskonzert mit am Start.
00:07:14: Was ist denn so von diesen Weihnachtspop-Rock-Songs, die es so gibt?
00:07:21: Musik, wo du sagst, wenn die kommt, gerne im Radio, dann drehe ich mal lauter.
00:07:27: Oh, das ist ganz schwierig.
00:07:29: Also, ich sage jetzt mal so die Klassiker, Driving Home for Christmas oder Last Christmas, I give you my heart, oh wie das alles hieß.
00:07:38: Ich muss sagen, ich freue mich über neue Weihnachtssongs.
00:07:41: Also ich bin klar, es gibt so ein bisschen... Also das Gefühl, nach Hause zu kommen und Weihnachten zu feiern, schon dieser Satz bringt ganz viel... bringt natürlich ganz viel Sehnsucht und ganz viel... Er hat für mich schöne Gedanken mit.
00:07:59: Aber ich bin auch wirklich dankbar für neue Weihnachtsmusik und Abwechslung.
00:08:04: Und ich mag auch nicht so dieses Klimbimm-Kramzeug.
00:08:07: Also ich brauche auch gerne mal was ruhiges.
00:08:10: Und da muss kein Jingle Bell sein oder irgendwas.
00:08:14: Ich muss dir ehrlich sagen, ich bin mittlerweile wirklich Fan von diesen Klassikern geworden.
00:08:20: Und wenn du dann überlegst, wie viele in Sachsen tatsächlich oder auch in Thüringen geschrieben werden an großen Weihnachtsliedern, da... lohnt sich es manchmal wirklich auch mal ein bisschen genauer hinzuhören und hinzugucken, wo die überhaupt entstanden sind.
00:08:34: Und da ist man manchmal überrascht, die werden in der ganzen Welt gesungen und sie kommen aus unserer Heimat und und deswegen das genießt sich total.
00:08:43: und auch so zeitlose, ein bisschen zeitlosere Musik mag ich da wirklich sehr.
00:08:50: Wenn man aufwächst, wenn man so plötzlich dann auch so Musik für sich entdeckt, abgesehen von den Kinderliedchen aus dem Kindergarten.
00:08:59: Ja.
00:08:59: Die Eltern prägen ein Jahr am Anfang.
00:09:02: Ja.
00:09:02: Gibt es da Musik, wo du damals gesagt hast, oh, das ist super schön.
00:09:08: Du warst Mama und Papa da.
00:09:09: Das mag ich auch.
00:09:10: Und was du heute noch magst?
00:09:14: Also, ich muss sagen, ich war früher ein großer Reinhard Lakomi-Fan als ... Kind.
00:09:21: Und dann kam natürlich gleich Gerhard Schöne mit seinen Kinderliedern.
00:09:25: Und meine Eltern haben tatsächlich eben nicht die Kinderlieder von Gerhard Schöne gehört, sondern dann auch das, was das Erwachsenenreportoir betraf.
00:09:33: Und das hat mir schon sehr gefallen, die Geschichten, die er erzählt hat.
00:09:37: Und ich habe ihn mittlerweile auch persönlich kennenlernen dürfen.
00:09:40: Und das ist ein unglaublich toller Mensch, wohnt ja auch in Sachsen.
00:09:44: Und es ist wirklich ein Liedermacher vor dem Herrn.
00:09:50: Ja, Reinhard May, das waren wirklich so die Sachen, die bei meinen Eltern liefen.
00:09:55: Und ich, in meinen Teenagerjahren, war dann irgendwann ein totaler Prinzenfan.
00:10:03: Und als Musiker trifft man natürlich die Kollegen dann doch ab und zu, da ist in Kontakt.
00:10:10: Ja und es ist einfach, wie soll ich sagen, das sind tolle Erinnerungen.
00:10:14: und mittlerweile freue ich mich einfach, wenn ich Radio höre und Sting oder Springsteen oder solche Sachen auch höre, dann denke ich auch, den würde ich auch gerne nochmal irgendwann über den Weg laufen.
00:10:31: Susan Vega mit Wie heißt das Luca, glaube ich?
00:10:40: Ja, richtig.
00:10:41: Die durfte ich tatsächlich in New York treffen für ein Interview.
00:10:45: Und ja, das sind tolle Musikerpersönlichkeiten, die einem auch echt imponieren.
00:10:51: Und alle deutschen großen Namen, die sind mir natürlich auch schon begegnet.
00:10:59: Und es gibt wirklich fantastische Menschen und auch Musiker.
00:11:03: Beides in allem, sozusagen, die wir hier haben.
00:11:07: Und da gibt es tolle, auch sächsische Kollegen, die wirklich es geschafft haben und tolle Musik machen, aber trotzdem auch ganz intelligente Menschen und Musiker sind.
00:11:18: Und ich glaube, das macht am Ende auch den Unterschied.
00:11:21: Du bist erst nächstes Jahr in Dresden.
00:11:25: Ja.
00:11:26: Das
00:11:26: dauert aber lang.
00:11:28: Ja, das manchmal dauert's lang, aber so ist das mit der Vorfreude, weißt du?
00:11:32: Das kann ganz lange dann so in einem Schlummern und dann wird's umso schöner.
00:11:40: Genauso ist es in einem Schokoladeessen auch.
00:11:42: Also du kaufst dir deine Schokolade und futterst den nicht sofort weg, sondern nimmst du dir mit, suchst dir einen schönen Nashort, vielleicht noch dem perfekten Nashpartner dazu.
00:11:55: Und dann, wenn du dann dazu kommst, ist der Genuss noch viel größer, weißt du?
00:12:00: Ja.
00:12:00: Dann wünsche ich dir ganz, ganz viel Spaß.
00:12:03: Danke, danke.
00:12:04: Mit deinen Konzerten und ja, also meine Neugier hast du geweckt.
00:12:09: Wenn du in Dresden bist nächstes Jahr.
00:12:12: Das große Schokoladenpaket macht sich auf dem Weg zu euch auf jeden Fall.
00:12:19: Dann danke ich dir für die Zeit.
00:12:21: Wunderbar.
00:12:22: Schöne Konzerte.
00:12:23: Bis zum nächsten Mal.
00:12:28: Danke.
00:12:29: Bis zum nächsten Mal, tschüss.
00:12:54: auch auf Facebook.
00:12:55: Gerne folgen, gerne liken und kommentieren.
00:12:58: Lasst gerne auch eine Bewertung da auf der Plattform, auf der ihr eure Podcast hört.
00:13:02: Freu ich mich drüber, sage Dankeschön fürs Hören und bitte weiter empfehlen.
00:13:06: Ich bin Axel Metz, verabschiede mich bis zum nächsten Mal.